FAMILIEGESCHICHTEN



 

Geschichte Schwulst und Landkreis Arnswalde

Landkreis Arnswalde war bis 1945 eine Verwaltungseinheit in der Preußischen Provinz  Pommern. Sein Bereich gehört nach dem Verlust der deutschen Ostgebiete zu Polen.

Aus dem Landkreis Arnswalde kommt der Zweig von Richard Schwulst und Emilie Schwulst-Wogatz  die später in Reutin Joachimsthal u.s.w. zu Hause waren. Zu Beginn der 50ziger Jahre sind viele ehemalige Deutsche nach Westdeutsland umgezogen. So ist ein Teil van Familie Schwulst in Joachimsthal seßheft geworden: Töchter Emmy und Anna Schwulst mit Eltern  Richard und Emilie. Sohn Fritz Schwulst is mit Ehefrau Elfriede weiter gezogen nach Reutin. Jetzt wohnen Mitglieder der Familie in Italien, Österreich und Hochschwarzwald. Ein anderer Zweig Schwulst leben heute noch in Ostdeutschland

Wappen von Arnswalde

Der Landkreis Arnswalde war bis 1945 eine Verwaltungseinheit in de preußischen Provinz Pommern. Sein Bereich gehört nach dem Verlust der deutsches Ostgebiete zu Polen. Das Gebiet des späteren Kreises Arnswalde stand seit dem 13. Jahrhundert unter brandenburgischer Herrschaft. Zwischen 1401 und 1454 gehörte es dem Deutschen Ritterorden. Als sich Preußen nach dem Wiener Kongress 1815 neu ordnen musste, wurde aufgrund der Provinzialbehörden-Verordnung vom 30. April 1815 der Kreis Arnswalde eingerichtet und um Regierungsbezirk Frankfurt in der Provinz Brandenburg zugeordnet.

Kreisstadt wurde zunächst Neuwedell, 1908 zog die Kreisverwaltung in die Stadt Arnswald um. 1928 kamen Teile des Pommerschen Kreises Dramburg hinzu, und 1938 wurde der Kreis Arnswalde in den Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen umgeliedert, und gehörte damit zu Pommern.

Am 1. Januar 1939 wurde die offizielle Bezeichnung Landkreis eingeführt. Zum 1 Oktober 1941 gab es einen Gebietsaustausch mit dem Landkreis Deutsch Krone, den unter anderem die Gemeinden Bußberg, (nach Deutsch Krone) und Marthe (nach Arnswalde) betrafen.

Das Kreisgebiet lag in einer kuppige Endmöre und umfasste die Arnswalder Seenplatte. Im Osten befand sich die mit Nadelwäldern bestandene Drageheide, die ein Drittel des Kreises einnahm. Die größten Flüsse waren die Drage und der Plötzenfließ. Die Flächengröße betrug 1.26 5 km2. Ab 1939 lag der Landkreis im zentrale Süden Pommerns, seit 1945 liegt das ehemalige Kreisgebiet im Südwesten der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Am 1 Januar  1945 umfasste der Landkreis die Städte Arnswalde (1939 14.000 Einw.), Neuwedell (2.711) und Reetz (3. 646) so wie 67 Landgemeinden. Insgesamt lebten 1939 45.452 Menschen im Landskreis. Sie  arbeiteten überwiegend in der Landwirtschaft, die haupsächlich Zuckerrüben, Kartoffelen, Roggen und Weizen anbaute. Auch die Industrie wat stark mit der Landwirtschaft verbunden, daneben bestanden Holz verarbeitende Betriebe, Ziegeleien und Kalksteinwerke. Die Industrie war überwiegend in und um Arnswalde konzentriert. 1939 waren fast 60 Prozent der Beschäftigten in der Land- uns Forstwirtschaft tätig.

Kreiskarte von Arnswalde

Durch den Kreis verlief seit 1847 die Strecke der Stargard-Posener Eisenbahn-Gesellschaft und berührte dabei auch die Kreisstadt 116C. Dort zweigten erst rund 50 Jahre später Nebenbahnen ab. 1895 führte die Staatsbahnlinie nach Kallies 116B, wo schon 1888 eine Strecke von Deutsch Krone endete, die 1895 in Richtung Stargard weiterging und einige Gemeinden im Norden des Kreises erschloß 115A. 1898 eröffente die Stargard-Cüstriner Eisenbahn-Gesellschaft ihre Linie Arnswalde  Berlichen 116A. *Die Nummern beziehen sich auf das Deutsche Kursbuch 1939. * Wie in die meisten ländliche geprägten Landkreisen des ehemaligen deutschen Nordosten war die Bevölkerung mehrheitlich konservativ eingestellt. Zur letzen Wahl zum Deutschen Reichstag am 3 März 1933, die allerdings schon stark von Nazipropaganda beeinflusst war, erhielten im Landkreis de NSDAP 63 % (44), SPD (16%) (18), Deutschnationalen 15 % (8) und die KPD 4 % (12).

Der letzte, van der NSDAP eingesetzte Landrat hieß Dr. Hans Ulrich von Borcke geboren am 22 Februar 1902 in Pasewalk. Ist seit 23 August 1944 in der Kesselschlacht bei Husy in  Rumänien vermißt.

Richard Schwulst, Gründer Schwulst-Zweig im Ruhrgebiet

 

Interessant ist es, daß die Nachkommen von Richard Schwulst, der größte Teil jedenfalls, im Ruhrgebiet wohnen. Richard  Wilhelm Hermann Schwulst, Sohn von Hermann und Marie Schwulst - Kulikowski, geboren am 23. Februar 1905, kommt ursprünglich aus Klockow (Mecklenburg-Vorpommern).

 

Richard starb am 05. Juni 1945 in Bottrop (Ruhrgebiet). Mitte der 20ziger Jahren des vorigen Jahrhundert kam Richard aus Klockow (Mecklenburg-Vorpommern) ins Ruhrgebiet und arbeitete in der Grube. Im Ruhrgebiet begegnete er Maria Anna Slotty. Beide heirateten und bekamen 6 Kinder. (Günter, Erhard, Erwin, Ida, Erika und Siegfried)Nach dem Tode des Vaters (Richard) ist die Familie weiterhin im Ruhrgebiet wohnen geblieben. Alle 6 Kinder haben dort ihren Schulabschluß gemacht, einen Beruf erlernt und ihre Familien gegründet.

 

 

Nach Klockow (Mecklenburg-Vorpommern) ist keines der Kinder bzw. Enkelkinder gekommen. Ab 1961 war es dann allerdings aus politischen Gründen auch nicht mehr machtbar. Die Kinder haben ihre Großeltern väterlicherseits nur sehr schwach oder gar nicht in Erinnerung bzw. gar nicht erst kennengelernt

 

 


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